Neuigkeiten aus Zoo und Verein – April 2018

Der Monat begann mit einem Paukenschlag. Statt der frühlingshafter Osterfeierlichkeiten und der tierischen Olympiade musste der Zoo über Ostern aufgrund der am Karsamstag und Ostersonntag gefallenen Schneemassen über die gesamten Ostertage geschlossen bleiben. Die Schneemassen und das Gewicht  des sehr nassen Schnees brachten nicht nur dicke Äste, sondern ganze Bäume zu Fall, so dass die Sicherheit für die Besucher nicht garantiert werden konnte. Wie richtig die Entscheidung war, zeigte sich dann auch in Verlauf des Tages, als unter anderem das riesige Netz der Seevogelvoliere unter den Schneemassen nachgab und einstürzte. Aber auch an anderen Zäunen und Gehegen entstanden Sachschäden aufgrund herabstürzender Äste. Glücklicherweise kam weder Mensch noch Tier zu Schaden. Anders erging es dem Wildpark-MV oder dem Vogelpark-Marlow, bei denen alle Außenvolieren vollständig durch den Schnee zerstört wurden. Während in Güstrow und Rostock jedoch bereits am „Osterdienstag“ wieder für die Besucher geöffnet werden konnte, blieb der Vogelpark Malrow längere Zeit geschlossen. Spendenkonten wurden eingerichtet. (Spendenkonto Vogelpark Marlow, Spendenkonto Wildnis-MV)

Organ-Utan-Baby geboren

Aber es gab auch Positives, in allen Gehegen werden bei frühlingshaften Temperaturen Jungtiere geboren. Bei den Kattas sind es inzwischen fünf Jungtiere, bei den Weißgesichtsseidenaffen eines, aber nicht nur die Primaten haben Nachwuchs, auch bei den Vögeln und Huftieren tut sich einiges und die Pfauen sind ebenfalls wieder als Freigänger im Zoo unterwegs. Am 23.4. wurde im Darwineum ein Orang-Utan-Baby geboren. Die Mutter Miri lebte längere Zeit mit Sabas, Dinda und Hsiao Ning auf der großen Anlage, bevor sie vor gut einem Jahr zu den Eltern von Sabas auf die kleinere Anlage umzog. Nun ist ist auch sie glückliche Mutter und auch ihrer kleinen Tochter geht es prächtig. Anders als die anderen Orang-Utan-Mütter im Darwineum brachte Miri ihr Baby aber nicht hinter den Kulissen, sondern auf der Anlage vor den Augen der Besucher und Tierpfleger zur Welt. Mehr Infos und auch Fotos gibt es auf der Zooseite.

Der Storch ist wieder da und hat trotz Baustelle den Brutplatz am Wasserturm eingenommen.